Patentbewertungsverfahren

Die bekanntesten Verfahren zur Bewertung von Patenten sind Ertragswert-Verfahren wie bspw. der Discounted-Cash-Flow-Ansatz oder die Lizenzanalogie und Marktwert-Verfahren, die durch ihre Geschwindigkeit und die vergleichsweise günstigen Stückkosten insbesondere bei der Bewertung grösserer Patent-Portfolios bestechen.


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Je nach Bewertungsanlass haben alle Ansätze Vorteile. Im Folgenden möchten wir Ihnen zwei Verfahren näher vorstellen:

Ertragswertansatz

Der Ertragswertansatz zielt darauf ab, künftige Einkommensströme eines Patentes zu quantifizieren, die der Inhaber durch die kommerzielle Nutzung des Patents erwartet. Durch Abzinsung dieser zukünftigen Erlöse auf den Bewertungsstichtag errechnet sich ein Barwert und damit der Wert des Patents zum Bewertungsstichtag.
Weitere Informationen zur Patentbewertung mit einem Ertragswertverfahren

Marktwertansatz mit Wertindikatoren

Beim Marktwertansatz wird der Wert eines Patentes/Patentportfolios anhand einer ähnlichen zuvor durchgeführten Transaktion ermittelt. Anders gesagt: Hat ein Wettbewerber ein ähnliches Patent verkauft, ist davon auszugehen, dass für das eigene zu bewertende Patent ein ähnlicher Preis erzielt werden kann. Der quantitative Marktpreisansatz beruht auf dem Einsatz von Wertindikatoren. Hierdurch schaffen wir einerseits die Vergleichbarkeit der zu bewerteten Patente. Andererseits gewährleisten wir eine vergleichsweise kostengünstige Bewertung selbst grösserer Portfolios. Im Januar 2004 wurde die Version 1.2 unseres Marktwertansatz im Auftrag eines Kreditinstitutes von KPMG für den Einsatz zur Bewertung von Patenten als Kreditsicherheiten testiert.
Weitere Informationen zur Patentbewertung mit dem IPB-Marktwertverfahren

Neben den hier vorgestellten Verfahren gibt es noch zahlreiche Varianten, die sich jedoch im Kern auf die hier beschriebenen zurückführen lassen. Bei Bedarf bieten wir diese selbstverständlich auch an.

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